Die Wand (weißt Du noch,wir haben die Vorschau gesehen) läuft jetzt im Kino, in der Kamera zum Beispiel.
Wollen wir?
Darum geht's: "Nirgends hat der Mensch so viel Gelegenheit zur Reflektion wie in der
Einsamkeit. Und viel einsamer als die namenlose Frau (Martina Gedeck) in
der Literaturverfilmung
Die Wand kann man nicht sein. Niemanden
außer ihr scheint es in der Welt dieser kunstvollen Dystopie zu geben.
Die Frau lebt wie in einem Spiegelkabinett: Vorsichtig tastend bewegt
sie sich durch den Raum, um nicht gegen jene unsichtbare Wand zu stoßen,
die eines Tages plötzlich da war und die Welt in zwei Sphären geteilt
hat. Hier die eingeschlossene Protagonistin, dort der ausgeschlossene,
in Leblosigkeit erstarrte Rest. Dieser Entzug des Außen zwingt die Frau
zur Einkehr ins Innere. Sie spiegelt sich in den Notizen über ihr
postapokalyptisches Leben – Notizen, die erst enden, als alles Papier
aufgebraucht ist." (
Martin Gobbin)